Ciclovia Alpe Adria – in 2 ½ Tagen von Salzburg ans Meer

Otto und Hans radeln von der Mozartstadt an die Adria! Hier der tolle „Reise“Bericht von Otto: Durch eine Announce über die Schönheit des Radfahrens in Friuli Venezia Giulia in einer unserer Tageszeitungen aufmerksam geworden, ließen mich die dort gewonnen Eindrücke nicht mehr los und gemeinsam mit meinem PPL-RunningTeam Kollegen Hans Stolz nahmen wir diese Herausforderung „Radfahren in/nach Friaul“ in unserem diesjähriges Radprojekt in Angriff (leider in der Woche unserer Eisheiligen 😉  – das haben wir nicht bedacht). 415 km mit dem Rad von der Landeshauptstadt Salzburg aus bis nach Grado ans Meer – das war unsere Zielvorgabe. Durch das Salzachtal nach Kuchl weiter über den Paß Lueg vorbei an der Burg Werfen bis nach Bischofshofen, Schwarzach, St. Johann ging es anschliessend in das Gasteinertal. Von Lend/Pinzgau ging es steil bergauf in Richtung Klammstein, durch einen 1,5 km langen und sehr lauten Tunnel, der speziell auch einen Fahrstreifen für Radfahrer eingerichtet hat. Leider war mir das Gasteinertal bislang nur vom Hörensagen bekannt – die wahre Größe (sehr langgezogenes Tal) und die vielen Ortschaften in diesem Tal (Dorfgastein, Bad Hofgastein, Badgastein, Sportgastein) mussten wir mühsam erradeln (es ging hier doch anständig bergauf) bis wir in Böckstein das Talende erreicht haben. Von hier ging es kurz mit dem Zug (einzige Überquerungsmöglichkeit) auf die andere Seite des Radhausbergmassivs. Nach 11 Minuten Fahrzeit waren wir im Mölltal (Mallnitz) angekommen und es ging wieder mit unseren Rädern diesmal einige Kilometer bergab nach Obervellach (als Belohnung für den mühsamen Aufstieg im Gasteinertal). Den Regen im Nacken konnten wir noch vorbei an Kolbnitz, Lendorf bis nach Spittal/Drau radeln. 165 Km in den Beinen und die ersten Regentropfen am Helm – aber glücklich bereits am 1. Tag so weit gekommen zu sein, hieß es erstmals wieder richtig zu regenierieren. Am 2. Tag ging es von Spittal/Drau sehr flach nach Villach und nach kurzem Suchen nach dem richtigen Weg weiter mit leichten Anstiegen über Arnoldstein, Thörl Maglern nach Tarvis. Ab Tarvis konnten wir dann den leichten Regen, der kurzfristig einsetzte, hinter uns lassen, jedoch nur zu einem sehr hohen Preis. Die leicht fallende Strecke nach Pontebba über alte Eisenbahntunnel (übrigens sehr schöne Aussichten auf das Kanaltal, das die Karnischen von den Julischen Alpen und den Karawanken trennt) mussten wir bei starkem Gegenwind radeln. Von Pontebba ging es weiter nach Chiusaforte, Moggio bis nach Venzone. Hier endete auch der gute Ausbau des Radnetzes und wir mussten auf die Hauptstraße in Richtung Udine. Auch hier wiederum zwangen uns die dunklen Wolken nach 170 km und doch ein wenig Müdigkeit vom Radeln mit starkem Gegenwind die Tour 10 km vor Udine zu beenden. Mit starkem Regen starteten wir in den 3. Tag – galt es nur mehr 65 km bis Grado zurückzulegen. Vorbei an Udine, Palmanova, Cervignone konnten wir gegen 11.30 Uhr die Verbindungsstraße nach Grado nach 2 ½ Tagen Fahrtzeit erreichen. Leider hat das Wetter nicht wirklich zum Baden eingeladen und so ging es für uns noch rd. 30 Kilometer weiter nach Monfalcone – der Schiffsbaustadt und Partnerstadt unserer Nachbarsgemeinde Neumarkt – wo wir am nächsten Tag die Heimreise nach Salzburg antraten. Wir konnten viele tolle Eindrücke auf diesem Weg gewinnen, neue Orte und Landschaften kennenlernen und können diese Tour nur weiterempfehlen. Tolle Bilder gibt´s hier.

Veröffentlicht am 17. Mai 2015, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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